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Probefahrt vereinbaren: Tipps für die Probefahrt 
 
Damit Sie beim Gebrauchtwagenkauf richtig liegen: Nutzen Sie unsere Checkliste und Tipps für die Probefahrt. Wir sagen Ihnen hier, worauf Sie achten sollten, und geben Ihnen Infos zum Versicherungsschutz.
 
Vorbereitung auf die Probefahrt
Durch gute Vorbereitung können Sie sich bei der Probefahrt ganz auf die Beurteilung des Fahrzeugs konzentrieren. Dabei sollten Sie vor allem diese Punkte beachten:
Machen Sie die Probefahrt am besten zu zweit, denn vier Augen sehen mehr als zwei. Ihre Begleitung kann das Fahrzeug zudem aus neutraler Sicht beurteilen.
Nehmen Sie eine Taschenlampe mit für den Check des Motors.
Denken Sie an die passende Kleidung. Die kann schon mal schmutzig werden, wenn Sie einen Blick unter die Karosserie werfen.
Falls Sie die Gegend kennen, überlegen Sie sich schon vorab eine Teststrecke. Idealerweise fahren Sie dabei sowohl ein Stück über Landstraße als auch über eine Autobahn.
Die Probefahrt sollte nach Möglichkeit bei gutem, regenfreiem Wetter und Tageslicht stattfinden, damit Sie etwaige Mängel am Auto gut erkennen können.
 
Kontakt mit dem Anbieter
Unabhängig davon, ob Sie Ihren neuen Gebrauchten von einem Händler oder einer Privatperson kaufen wollen: prüfen Sie die Aussagen des Anbieters genau. Auf diese Punkte sollten Sie besonders achten:
Lassen Sie sich auf jeden Fall alle Fahrzeugpapiere zeigen, einschließlich der Kundendienst- und Service-Scheckhefte.
Wenn Sie das Fahrzeug von einer Privatperson kaufen, sollten Sie prüfen, ob der Anbieter mit dem im Kfz-Brief eingetragenen Besitzer identisch ist. Wenn nicht, handelt es sich beim Verkäufer wahrscheinlich um einen Händler.
Seien Sie vorsichtig bei Aussagen wie "Sie müssen sich schnell entscheiden". Lassen Sie sich nicht unter Druck setzen.
Der Anbieter sollte ungefragt auf schwerwiegende Mängel und Unfallschäden hinweisen.
Lassen Sie sich bei der Probefahrt nicht dadurch ablenken, dass der Verkäufer ständig auf Sie einredet. Sagen Sie ihm dann ruhig, dass Sie sich auf die Probefahrt konzentrieren und hören möchten, ob das Fahrzeug ungewöhnliche Geräusche macht.
Unterschreiben Sie nichts, solange Sie sich nicht ganz sicher sind, dass Sie das Auto kaufen wollen.
 
Im Fall von Fahrzeugmängeln
Sind Mängel am Fahrzeug festzustellen oder der Anbieter weist darauf hin, sollten Sie besonders vorsichtig sein:
Verlangen Sie bei Unfallschäden die Rechnung der Instandsetzung oder das Gutachten, und vertrauen Sie nicht auf mündliche Aussagen.
Zusicherungen wie "Der Schaden wird noch repariert" sollten Sie sich schriftlich bestätigen lassen. 
Sollten Sie sich unsicher sein oder Sie Mängel erkennen, die Sie nicht einschätzen können (auch bei Unfallwagen mit größeren Schäden): lassen Sie das Auto von einem Kfz-Sachverständigen begutachten. Der Anbieter sollte eine Untersuchung durch einen unabhängigen Prüfer auf jeden Fall zulassen.